Borkenkäfer in Deutschland

Wegen der aktuell gefährlichen Situation fürchten Waldbesitzer um ihre Waldbestände. Denn auf Grund der Trockenheit im letzten sowie auch in diesem Jahr treibt der ca. 0,7-12mm kleine Borkenkäfer sein Unwesen.
Durch die Trockenheit haben die Bäume wie z. B. die Fichte kein Wasser mehr und können dadurch kein Harz mehr produzieren um  sich gegen den aggressiven Borkenkäfer, sobald er sich durch die Rinde bohrt, zu schützen.  Da das Wetter im Augenblick aber nicht auf der Seite der Natur steht haben die Borkenkäfer die Möglichkeit sich schnell zu vermehren (ca.200.000 Nachfahren) und zur Plage zu werden, wenn man den Befall nicht rechtzeitig bemerkt.
Sobald erkennbar ist, dass Bäume vom Borkenkäfer befallen sind müssen diese sofort behandelt werden. Erstmal wird geprüft ob sich die Rinde leicht vom Stamm lösen lässt.
Ist das der Fall, kann diese entfernt werden um den Baum vom absterben zu schützen. Wenn sich die Rinde allerdings nicht vom Stamm trennen lässt, muss der Baum gefällt und aus dem Wald gebracht werden um eine weitere Verbreitung zu verhindern.

Welche Pflichten hat der Waldbesitzer?

Wichtig ist, dass es eine zwar zeitaufwendige aber sehr wichtige Kontrolle bedarf wenn man Waldbesitzer ist. Natürlich gibt es neben den gesetzlichen Verpflichtungen auch das eigene Interesse Schäden am eigenen Wald so gering wie möglich zu halten.
Die Erfüllung der Verpflichtungen werden zusätzlich von den Forstbehörden des Landkreises überwacht. Um die pflegliche Bewirtschaftung des Waldes zu wahren ist es wichtig gegen Forstschädlinge vorzubeugen und bei einem Befall rechtzeitig und ausreichend diesen zu bekämpfen.
Um zu vermeiden, dass sich die Schädlinge auf andere Wälder in der Nähe auszubreiten ist es sehr wichtig einen Befall direkt zu melden um rechtzeitig reagieren zu können.
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